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Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

Der Unterricht im BVJ:

Das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) soll von Jugendlichen besucht werden, die nach Abschluss der allgemein bildenden Schule noch einer besonderen Förderung bedürfen, bevor sie eine andere berufliche Vollzeitschule besuchen oder in das Berufsleben eintreten. Es ist vor allem für Schüler und Schülerinnen gedacht, die ohne Abschluss aus der 7. oder 8. Klasse der Hauptschule oder aus der 7., 8. bzw.9. Klasse der Förderschule entlassen werden.

Regelform:

Die Fachtheorie sowie die Fachpraxis beschränken sich in der Regel auf Bildungsinhalte aus zwei Berufsfeldern. Ein Berufsfeld (Fachtheorie und Fachpraxis) muss durchgehend während des gesamten Schuljahres erteilt werden, um eine Leitfunktion zu übernehmen. Das zweite Berufsfeld darf jedoch nicht mit weniger als 6 Stunden pro Woche angesetzt werden.

Förderkonzept zum Erwerb des Hauptschulabschlusses:

Im BVJ können für leistungsbereite Schülerinnen und Schüler Lerngruppen im Rahmen eines besonderen handlungsorientierten Förderkonzeptes mit innerer oder äußerer Differenzierung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses gebildet werden. Dabei ist ein besonderes vierstündiges Förderangebot vorzusehen; die Stundentafel ist unter Einhaltung der Gesamtwochenstunden zu modifizieren. Das Förderkonzept muss die besondere berufspädagogische Förderung geeigneter Schülerinnen und Schüler zur ausgewogenen Entwicklung von Fach-, Methoden- sowie Sozialkompetenz darlegen. Durch eine projektorientierte Unterrichtsgestaltung soll das theoretische Wissen stabilisiert und gefestigt werden. Im zweiten Schulhalbjahr des Berufsvorbereitungsjahres ist in den Fächern Deutsch/Kommunikation und Mathematik eine fachbezogene Überprüfung der Schülerleistungsstände durchzuführen. Das Förderangebot ist besonders zu benoten und im Zeugnis auszuweisen. Das von der Schule erstellte Förderkonzept zum Erwerb des Hauptschulabschlusses bedarf der Genehmigung der Bezirksregierung. Zur Sicherung vergleichbarer Leistungsstandards legt die Schule der Bezirksregierung zum Ende jeden Schuljahres einen Bericht über die Umsetzung des Förderkonzeptes vor. Die Genehmigung ist zu widerrufen, wenn sich das jeweilige Förderkonzept als nicht ausreichend erweist.

Einzelfallbezogene Förderpläne:

Für Jugendliche, die in besonderem Maße auf sozialpädagogische Hilfe angewiesen sind, können im Rahmen der Erfüllung der Schulpflicht einzelfallbezogene Förderpläne aufgestellt werden. Die einzelfallbezogene Förderung kann vollständig durch eine Jugendwerkstatt oder eine andere geeignete Einrichtung übernommen oder durch eine Vernetzung schulischer (z. B. Teilbesuch des Berufsvorbereitungsjahres) und außerschulischer Förderangebote durchgeführt werden. Der von der berufsbildenden Schule und der außerschulischen Einrichtung zu erstellende Förderplan bedarf der Genehmigung der Bezirksregierung. Für Jugendliche mit vergleichbarer Persönlichkeitsstruktur kann die Genehmigung von Förderplänen gemeinsam erfolgen.

Optionale Lernangebote:

Optionale Lernangebote dienen im Berufsvorbereitungsjahr der schwerpunktmäßigen Entwicklung von Interessen und Neigungen, der Förderung der Kreativität und der Freizeitgestaltung, für Aussiedlerinnen und Aussiedler sowie Ausländerinnen und Ausländer auch der Förderung in der deutschen Sprache. Die Leistung der Schülerin oder des Schülers in den optionalen Lernangeboten werden nicht bewertet.

Betriebspraktikum:

Im BVJ soll ein Betriebspraktikum von zwei bis vier Wochen durchgeführt werden. Das Betriebspraktikum soll so angelegt werden, dass auch die beteiligten Lehrkräfte die Möglichkeit haben, die Schülerinnen und Schüler im betrieblichen Umfeld zu beobachten, um sie dadurch besser beurteilen und fördern zu können.


Stundentafel für das Berufsvorbereitungsjahr

Lernbereiche Wochenstunden


Berufsübergreifender Lernbereich     7
mit den Fächern
Deutsch/Kommunikation
Politik
Sport
Religion
 
Berufsbezogener Lernbereich     24
mit den Fächern
Theorie Fachrichtung ...
Praxis Fachrichtung ...
 
Theorie Fachrichtung ...
Praxis Fachrichtung ...
 
Optionale Lernangebote     4
 
Unterrichtsstunden der Klasse pro Woche     35

Stand: 9. Maerz 2015