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Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit


Aktuelles - Berufsbild - Ziele der Ausbildung - Voraussetzungen - Dauer - Abschluss - Abschlussprüfung - Unterricht und Lernfelder - Ansprechpartner


Berufsbild

Kaufleute für Tourismus und Freizeit sind in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche tätig. Sie erstellen und vermarkten vor Ort touristische und freizeitwirtschaftliche Produkte und erbringen entsprechende Dienstleistungen. Damit tragen sie zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades, der Verbesserung des Images und der Steigerung des Besucheraufkommens einer Destination oder Region bei. Zu den Unternehmen zählen insbesondere regionale und nationale Tourismusorganisationen, lokale und regionale Tourismusstellen unterschiedlicher Rechtsform, touristische Branchenverbände, Einrichtungen des Kur- und Fremdenverkehrs, Freizeitbäder, Freizeit- und Ferienparks, Campingplätze, Marinas, Incoming-Unternehmen, touristisch orientierte Verkehrsunternehmen, weitere Einrichtungen und Unternehmen zur Vermarktung touristischer Attraktionen sowie Unternehmen und Organisationen des Gesundheits- und Wellnesstourismus.

Kundenzufriedenheit und Servicequalität sind die obersten Prinzipien des Berufsbildes, die entsprechend dauerhaft im Unterricht Berücksichtigung finden. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist insbesondere für die Tourismus- und Freizeitbranche von elementarer Bedeutung und als durchgängiges Unterrichtsprinzip zu berücksichtigen.

Die Vermittlung von fremdsprachlichen Qualifikationen gemäß der Ausbildungsordnung zur Entwicklung entsprechender Kommunikationsfähigkeit ist in die Lernfelder integriert.


Ziele der Ausbildung an der Conerus-Schule

Es handelt sich hierbei um eine Ausbildung im Dualen System. Die Ausbildungspartner sind der Ausbildungsbetrieb und die Conerus-Schule Norden.

Das Kollegenteam und die Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam die kaufmännischen Grundlagen im touristischen Umfeld. Ein Schwerpunkt ist der Verkauf und das Anbieten von Dienstleistungen. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich intensiv mit folgenden Inhalten:

  • Kundenorientierte Kommunikation, Kundenbetreuung und Kooperation
  • Präsentation von regionalen Destinationen
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • Marketing
  • Gewährleistung von Servicequalität
Eine genauere Auflistung der Lernfelder finden Sie weiter unten.


Voraussetzungen für den Ausbildungsberuf:

Voraussetzung für die Teilnahme am Berufsschulunterricht ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrages mit einem Ausbildungsbetrieb. Ein spezieller schulischer Abschluss ist nicht notwendig.


Anrechnung Berufsfachschule:

Die Anrechnung einer touristisch bezogenen Berufsfachschule, die die Inhalte des ersten Ausbildungsjahres enthält, ist möglich.


Dauer:

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Eine Verkürzung ist möglich.


Abschluss und Prüfung :

Nach dem Bestehen der Prüfung sind Sie:

Kauffrau/-mann für Tourismus und Freizeit


Möglichkeit eines Sekundarabschlusses I :

Haben Sie die IHK-Prüfung bestanden, dann haben Sie in jedem Fall einen Sekundarabschluss I (Realschulabschluss). Sollten Sie in den allgemeinbildenden Fächern jeweils mindestens eine 3 haben und auch in den unterrichteten Lernfeldern im Durchschnitt eine 3, wird sogar der erweiterte Sekundarabschluss I erworben.


Abschlussprüfung:

Die Abschlussprüfung gliedert sich wie folgt:
Zwischenprüfung 2. Ausbildungsjahr (meist Februar/März bzw. September)
Abschlussprüfung 3. Ausbildungsjahr (meist April/Mai bzw. November-schriftlich & meist Juni bzw. Januar – mündlich)
Schriftliche Prüfung Produkte und Leistungen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft (40 %)
Kaufmännische Steuerung und Kontrolle (20 %)
Wirtschafts- und Sozialkunde (20 %)
Mündliche Prüfung Fallbezogenes Fachgespräch (20 %)


Unterricht und Lernfelder :

Die Berufsschultage sind für das 1. Ausbildungsjahr der Donnerstag und Freitag. Das 2. bzw. 3. Ausbildungsjahr besucht 14-tägig am Montag und Dienstag die Conerus-Schule Norden.

Im der nachfolgenden Abbildung werden die Ausbildungsinhalte laut Rahmenlehrplan aufgezeigt. Aus organisatorischen Gründen können dort aber Abweichungen entstehen. Zusätzlich werden noch berufsübergreifende Inhalte (z.B. Deutsch, Englisch, Politik) unterrichtet.

Lernfeld 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
1 Die eigene Rolle im Unternehmen selbstverantwortlich mitgestalten 40
2 Ein Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche repräsentieren 40
3 Rahmenbedingungen der nationalen und regionalen Tourismus- und Freizeitbranche analysieren 100
4 Kunden über regionale Produkte und Leistungen der Tourismus- und Freizeitbranche zielorientiert beraten 80
5 Geschäftsprozesse in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche erfassen 60
6 Waren und Anlagegüter für Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche beschaffen und verwalten 80
7 Märkte der Tourismus- und Freizeitbranche analysieren und Marketingstrategien ableiten 40
8 Touristische und freizeitwirtschaftliche produkte und Leistungen planen und gestalten 80
9 Touristische und freizeitwirtschaftliche produkte und Leistungen verkaufen 80
10 Geschäftsprozesse in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche erfolgsorientiert steuern 80
11 Veranstaltungen planen, durchführen und nachbereiten 60
12 Externe Einflüsse auf die wirtschaftliche Situation von Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche analysieren 60
13 Ein Projekt in der Tourismus- und Freizeitbranche planen, durchführen und auswerten 80
Summe: insgesamt 880 Stunden 320 280 280


Ansprechpartner:

Eva-Maria Hoten, Tel. 04931 9337-0

Stand: 24. November 2015