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Elektronikerin / Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Aktuelles - Allgemeines zur Ausbildung - Zum Berufsbild - Der Berufsschulunterricht - Stundentafel - Berufliche Weiterbildung - Prüfungen & Abschlüsse - Ansprechpartner

AKTUELLES


Allgemeines zur Ausbildung

Elektronikerinnen/Elektroniker übernehmen je nach Fachrichtung vielfältige Aufgabe rund um die Elektrik. Sie planen elektrische Anlagen nach Kundenwunsch, installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung so schnell wie möglich beseitigt.

Kurzum, sie sind bei der Errichtung und im Service von elektrischen Anlagen der Energie-, Gebäude-, Infrastruktur-, Automatisierungs-, Informations- und Kommunikationstechnik tätig.

  • Das Arbeitsgebiet Energie- und Gebäudetechnik umfasst das Errichten, Prüfen, Einstellen, in Betrieb nehmen und das Instandhalten von Anlagen und Anlagenkomponenten zur Erzeugung, Fortleitung, Umwandlung und Abgabe der elektrischen Energie. Dazu gehören Erdungs-, Blitzschutz-, Überspannungsschutz-, Antennen-, Beleuchtungs-, Wärme-, Kälte- und Klimaanlagen, wie auch die Gebäudeautomatisierung, Bustechnologie, Signalübertragungstechnik sowie Techniken zur rationellen Energieverwaltung.
  • Bei all ihren Tätigkeiten tragen Elektronikerinnen/Elektroniker die Verantwortung für die Sicherheit der von ihnen errichteten Anlagen gemäß den Vorschriften des VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker e.V.).
  • Voraussetzung für die zukünftigen Elektronikerinnen/Elektroniker sollte demzufolge ein grundlegendes Interesse für die Elektrik sein. Ein manuelles Geschick, gutes Auffassungsvermögen, Farbsehtüchtigkeit, Schwindelfreiheit ,ein gutes Auffassungsvermögen, Teamfähigkeit sowie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind notwendig. Eine Bereitschaft sich permanent fortzubilden erscheint wünschenswert.

Zum Berufsbild

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Auszug aus der Verordnung über die Berufsausbildung zum Elektroniker und zur Elektronikerin vom 25. Juli 2008 (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 32)

§ 4 Ausbildungsrahmenplan/Ausbildungsberufsbild

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Umweltschutz
  • Betriebliche und technische Kommunikation
  • Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • Beraten und Betreuen von Kunden, Verkauf
  • Einrichten des Arbeitsplatzes, Montieren und Installieren
  • Installieren von Systemkomponenten und Netzwerken, Messen und Analysieren
  • Prüfen der Schutzmaßnahmen
  • Aufbauen und Prüfen von Steuerungen
  • Durchführen von Serviceleistungen
  • Analysieren von Fehlern und Instandhalten von Geräten und Systemen

In der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik:

  • Konzipieren von Systemen
  • Installieren und Inbetriebnehmen von Energiewandlungssystemen und ihren Leiteinrichtungen
  • Aufstellen und Inbetriebnehmen von Geräten
  • Installieren und Konfigurieren von Gebäudeleit- und Fernwirkeinrichtungen
  • Installieren und Prüfen von Antennen- und Breitbandkommunikationsanlagen
  • Prüfen und Instandhalten von gebäudetechnischen Systemen

Überbetriebliche Ausbildungsinhalte

Grundlegung und Vertiefung verschiedener Fertigkeiten und Kenntnisse der betrieblichen Ausbildung


Der Berufsschulunterricht

  • Als schulische Vorbildung ist ein Abschluss der Sekundarstufe I - Hauptschul-, bzw. - Realschulabschluss - erforderlich. Dabei sind möglichst gute Leistungen in Mathematik und Physik wünschenswert.
  • Die Ausbildungsdauer beträgt 3½ Jahre.
  • Die Berufsausbildung erfolgt in der Grundstufe zunächst in schulischer Vollzeitform in einer Berufsfachschule (BFS).
    Anschließend erfolgt die Ausbildung im Wesentlichen im Handwerksbetrieb, ergänzt durch überbetriebliche Ausbildung in den Ausbildungsstätten des Handwerks und in der Berufsschule. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich.
Schulform Ausbildungsdauer Abschluss
BFS in schulischer Form 1 Jahr Anrechnung auf eine Berufsausbildung
Ausbildung im dualen System
(Berufsausbildung in den
Ausbildungsberufen)
2 1/2 Jahre Facharbeiterbrief bzw.
Gesellenbrief und
Sek. I Abschluss oder
erweiterter Sek. I Ab-
schluss (mittlere Reife)


Stundentafeln für die Berufsfachschule und Berufsschule im Berufsfeld Elektrotechnik

Einjährige Berufsfachschule (BFS) Elektrotechnik

Die einjährige Berufsfachschule Elektrotechnik vermittelt als Vollzeitschule in enger Zusammenarbeit mit dem Elektrohandwerk die gleichen fachpraktischen und fachtheoretischen Bildungsinhalte wie das duale erste Ausbildungsjahr einer elektrotechnischen Berufsausbildung. Der erfolgreiche Besuch wird als 1. Ausbildungsjahr in einem Elektroberuf angerechnet; die nachfolgende duale Berufsausbildung verkürzt sich also um ein Jahr.

Einjährige BFS
Elektrotechnik
Fachstufen
Unterrichtsfächer Wochenstundenzahl Gesamtwochenstunden
bei einer Ausbildungsdauer der Klasse
in den Fachstufen von 2 ½ Jahren
Deutsch/Kommunikation 9 2 Berufsschultage
Fremdsprache/Kommunikation
Politik
Sport
Religion
Fachtheorie mit den Lernfeldern
  • LF 1 - Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen
  • LF 2 - Elektrische Installationen planen und ausführen
  • LF 3 - Steuerungen analysieren und anpassen
  • LF 4 - Informationstechnische Systeme bereitstellen
9
Fachtpraxis mit den Lernfeldern
  • LF 1 - Elektrische Geräte herstellen und in Stand setzen
  • LF 2 - Elektrische Installationen planen und ausführen
  • LF 3 - Steuerungen realisieren und ändern
  • LF 4 - Informationstechnische Systeme aufbauen und in Betrieb nehmen
18
Fachstufe 1 mit den Lernfeldern
  • LF 5 - Energieversorgung und Sicherheit von Betriebsmitteln gewährleisten
  • LF 6 - Anlagen und Geräte analysieren und prüfen
  • LF 7 - Steuerungen für Anlagen programmieren und realisieren
7,5
Fachstufe 2 mit den Lernfeldern
  • LF 8 - Antriebssysteme auswählen und integrieren
  • LF 9 - Kommunikationssysteme in Wohn- und Zweckbauten planen und realisieren
  • LF 10 - Elektrische Anlagen der Haustechnik in Betrieb nehmen und in Stand halten
  • LF 11 - Energietechnische Anlagen errichten, in Betrieb nehmen und in Stand setzen
  • LF 12 - Energie- und gebäudetechnische Anlagen planen und realisieren
  • LF 13 - Energie- und gebäudetechnischen Anlagen in Stand halten und ändern
16,5
Insgesamt3624

Stundentafel laut der Verordnung über Berufsbildende Schulen (BbS-VO)


Berufliche Weiterbildung

Berufliche Weiterbildung - nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit - erfolgt durch besondere Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten, wie

  • Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren, z.B. über Mechatronik, Leistungselektronik, Elektrische Energietechnik, Biologische Elektroinstallationen, Betriebsführung im Elektrohandwerk.
  • Eine Aufstiegsausbildung (nach entsprechender Berufspraxis) wie die Vorbereitung zur Meisterprüfung, ermöglicht die Selbstständigkeit als Elektrotechnikermeister/-in.


Prüfungen & Abschlüsse

  • Die Gesellenprüfung
    besteht aus den zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2
  • Teil 1 der Gesellenprüfung
    erfolgt vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres.
  • Teil 2 der Gesellenprüfung
    erfolgt am Ende der Fachstufe 2.
  • Prüfungsausschuss
    Zuständig ist die Handwerkskammer Aurich.


Ansprechpartner

  • Fachgruppensprecher des Fachbereichs Elektrotechnik:
    Meyer, Thomas - 04931 / 93370
  • Koordinator des Fachbereichs Elektrotechnik:
    Schlagelambers, Hans-Gerd - 04931 / 9337118

Stand: 9. Maerz 2015